Abbel – fertig – los: Berkersheim läuft zum zweiten Mal

Der Frankfurter Stadtteil Berkersheim ist das ideale Habitat für Menschen, die ein dörfliches Lebensgefühl mit der Anbindung an die Infrastruktur einer modernen Großstadt verbinden wollen. Dass es sich in Berkersheim nicht nur gut leben, sondern auch gut laufen kann, liegt aber nicht nur daran, dass man hier mit der Nidda und den parallel zum Fluss verlaufenden Radwegen ein prima Laufrevier vor der Nase hat.

Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr der Abbel Lauf des TSV Berkersheim statt und dieses fruchtige Rennen ist zwar noch klein, was die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anbelangt (2015 insgesamt 129), aber in Sachen Orga ähnlich gut aufgestellt wie die größeren Volksläufe – Zeitmessung per Chip in der Fußfessel eingeschlossen.

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42 StarterInnen nahmen die 10 Kilometer unter die Füße (Bilder vom Lauf: Holger Schröder / TSV Berkersheim)

Hauptlauf ist der 10 KM Run für den der nicht ganz ebene Rundkurs von 2,5 KM viermal bewältigt werden muss. Daneben finden ein Jedermann (5 KM) sowie ein Schüler (2,5 KM) und ein Bambinilauf (300 M) statt.

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Runde drei: Bauchfrei am Wasser vorbei

Auch in Berkersheim zeigten verminderte Umfänge im Bereich der Hüften und gesteigerte Umfänge im Training Auswirkungen in Form einer neuerlich verbesserten Zeit. Da schmeckte der Abbelwein und der Abbelkuchen nach dem Lauf gleich nochmal so lecker.

Abbel Lauf 2015

Der kleine, feine Run in Frankfurts dörflichstem Quartier ist es Wert, zu wachsen und zu reifen wie die namengebende Frucht. Es ist sehr erfreulich zu hören, dass der Veranstalter eine dritte Auflage ausrichtet. Einziges Manko in 2015: der Termin. Parallel zu einer Veranstaltung des Main-Lauf-Cups, dem Internationalen Volkslauf in Mühlheim, kann man als junges und nicht eben offensiv beworbenes Event kaum mit Riesenandrang rechnen.